Mastering

Was ist Mastering?

Beim Mastering (oder genauer gesagt „Pre-Mastering“) wird dem fertigen Mix, der in der Regel dann als Stereo-Audiofile vorliegt der letzte Feinschliff verpasst. Oft ist ein Mix in sich zwar stimmig, aber evtl. fehlt es allgemein etwas an Höhen, oder ein Mix hat insgesammt zu viel Bass. Die Gitarren sind etwas zu spitz geraten oder der Bass wummert bei einer bestimmten Frequenz? Beim Mastering können solche „Fehler“, die oft durch schlechte Abhörbedingungen beim Mix entstehen, nachträglich behoben werden. Aber Vorsicht: das ganze hat seine Grenzen! Ein schlechter Mix wird nicht gut, nur weil man ihn mastert!

Ein weiterer wichtiger Schritt beim Mastering ist die einschränkung der Dynamik eines Mixes, damit der Song am Ende auch schön laut und druckvoll aus den Boxen kommt. Hierzu läuft der Mix oft durch mehrere Kompressoren, die dem Klangbild einen gewissen „Glue“ verleihen. Am Ende sorgt dann ein sog. „Brickwall-Limiter“ oder „Maximizer“ für maximale Lautheit ohne dass der zulässige Spitzenpegel des Zielmediums überschritten wird. Allerdings ist dieser Bearbeitungsschritt ein recht drastischer Eingriff, bei dem man es nicht übertreiben sollte. Je kräftiger der Limiter zupackt, desto lauter wird zwar der Mix, am Ende aber klingt das ganze platt und es mangelt an Tiefe. Über die Distanz eines Albums kann so etwas ziemlich nervtötend sein…